Die Ausstellung „Gebaute Gemeinschaft. Göbeklitepe, Taş Tepeler und das Leben vor 12.000 Jahren“ wird in der James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel gezeigt. Am Vorabend der Eröffnung konnte das Vorderasiatische Museum den Mitgliedern der Freunde der Antike eine geführte Preview zeigen. In den ersten drei Tagen haben über 2000 Besucher*innen die Ausstellung gesehen. Es geht um den Beginn der Sesshaftwerdung und die Rolle der Gemeinschaft bei allen Tätigkeiten, die mit der neuen Lebensweise zusammenhängen: Bauen, Tanzen, Jagen, Kochen, die Verbindung zu Tieren und untereinander und die Verbindung zu den Toten. Mit insgesamt 89 Originalen aus der Türkei, ergänzt durch Repliken, bietet die Ausstellung sinnlich erfahrbare Blicke in das Leben vor 12000 Jahren.
Das Vorderasiatische Museum hatte für diese Ausstellung, damals noch unter dem Titel „Mythen in Stein. Göbeklitepe und die Welt der letzten Jäger“, bereits 2024 eine Förderung durch die Freunde der Antike erhalten. Der Verein unterstützt das Vorderasiatische Museum mit einer weiteren Förderung für diese besondere Ausstellung, um im Verlauf der Ausstellung ein Begleitprogramm umzusetzen – dazu gehört u. a. eine Tagung sowie Vorträge, die auch den Mitgliedern des Vereins offenstehen.

Sonderausstellung "Gebaute Gemeinschaft" © Staatliche Museen zu Berlin, Vorderasiatisches Museum / Olaf M. Teßmer
Im Dezember 2025 hat das Vorderasiatische Museum aus dem Nachlass von Dr. Liane Jakob-Rost (1928–2025) Filme, Diapositive, Fotoabzüge und einige Unterlagen erhalten. Die Hethitologin und Assyriologin war von 1978 bis zu ihrem Ausscheiden aus dem aktiven Museumsdienst 1990 Direktorin des Vorderasiatischen Museums. Neben der praktischen Museumsarbeit interessierte sich Liane Jakob-Rost insbesondere auch für die Feldforschung. Zum wissenschaftlich-technischen Personal gehörte u. a. der Restaurator und spätere Leiter der Zentralen Restaurierungswerkstätten der Staatlichen Museen zu Berlin (Ost) Georg Jakob, mit dem Liane Rost seit 1954 verheiratet war.
Im Nachlass des Ehepaars befanden sich zahlreiche Filme, jedoch bis auf die Kurztitel ohne Beschreibung. Bekannt ist, dass die Arbeit auf unterschiedlichen Ausgrabungen im Zeitraum von 1966 bis 1980 dokumentarisch darauf festgehalten wurden. Dabei handelt es sich um eine Besonderheit, da auf Ausgrabungen sehr selten gefilmt worden ist. Deshalb verspricht der Bestand interessante Einblicke in die damaligen Arbeitsprozesse, den Alltag der Expeditionsteilnehmenden, die technische Ausstattung oder das soziale Umfeld.
Der Verein unterstützt das Projekt "8 mm Ostblick" durch die Finanzierung der Digitalisierung ausgewählter Filmrollen.

Filmrollen © Staatliche Museen zu Berlin, Vorderasiatisches Museum
Beim 'Berliner Mänadenkrater' handelt es sich um ein außergewöhnlich qualitätvolles und kunsthistorisch wichtiges Bronzegefäß mit einem Figurenfries. Er wurde angeblich in einem Grab in Maikop im Kaukasus gefunden und kam 1914/15 für die Berliner Sammlung. Zerdrückt und fragmentarisch erhalten wurde er in den frühen 1930er Jahren erstmals grundlegend restauriert und publiziert. Da sich im Magazin aber weitere anpassende Fragmente fanden, wurde in den letzten Jahren eine erneute Restaurierung vorgenommen. Die dabei erzielten Ergebnisse machen das um 400 v. Chr. geschaffene Gefäß kunsthistorisch noch viel spektakulärer, so dass es wieder ausgestellt werden soll. Im Jahr 2028 soll es das Zentrum einer Sonderausstellung werden.
Um die Fragmente des Karters wieder adäquat und anschaulich, nämlich als Gefäß verständlich zeigen zu können, wird ein besonderes Trägergestell benötigt.
Der Verein der Freunde der Antike unterstüzt die Antikensammlung durch die Finanzierung des Trägergestells, damit der Bronzekrater bald wieder zu sehen ist.

Fragmente des 'Berliner Mänadenkraters' © Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung
Bei den sogenannten moabitischen Fälschungen handelt es sich um eine Objektgruppe, welche 1873 in den Besitz der einst Königlichen Museen zu Berlin gelangt ist. Die Figuren und Gefäße mit Pseudoschriftzeichen wurden schnell als Fälschung erkannt und in die Depots des Museums verbannt und galten allenfalls als Kuriosum in der frühen Geschichte der biblischen Archäologie. Heute genießen die eigentümlichen Gegenstände einen gewissen Kultstatus und sind von großem musealen Wert.
Für eine Ausstellung im Jüdischen Museums von Hohenems (Österreich) wurde ein Objekt der Moabitica angefragt. Aufgrund des schlechten konservatorischen Zustands aller erhaltenen moabitischen Fälschungen war es dem Vorderasiatischen Museum jedoch nicht möglich, dem Ausleihersuche des Jüdischen Museums Hohenems nachzukommen. Es konnte jedoch ein 3D-Modell angefertigt werden, welches nun in Hohenems zu sehen ist.
Das Vorderasiatische Museum möchte die Kopie nach Ende der Laufzeit der Ausstellung in Hohenems erwerben, denn so kann eine der moabitischen Fälschungen auch zukünfitg in Kopie gezeigt und für Besucher*innen unterschiedlichster Ausstellung zugänglich gemacht werden.
Der Verein unterstützt das Vorderasiatische Museum beim Erwerb der 3D-Kopie.

Moabitische Fälschung © Staatliche Museen zu Berlin, Vorderasiatisches Museum
Derzeit bereitet die Antikensammlung die künftige Dauerausstellung für die Teileröffnung des Pergamonmuseums vor. Zu diesen Vorbereitungen gehört unter anderem die Ausgestaltung der künftigen Beschriftungen sowie der Medienstationen.
Dafür sind graphische Leistungen erforderlich bei denen der Verein der Freunde der Antike gern die Antikensammlung unterstützt.
Voraussichtlich soll im Frühjahr 2027 das Pergamonmuseums teilweise wiedereröffnet werden, dazu gehört der Altarsaal sowie der Saal der hellenistischen Architektur.

Altarsaal im Pergamonmuseum © Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung / Johannes Laurentius
Im November 2022 ging die Nachricht von einem sensationellen archäologischen Fund durch die Medien: Bei Grabungen in San Casciano dei Bagni, einem der wichtigsten Thermalbäder in Italien, in der Toskana gelegen, wurden im Schlamm eines etruskisch-römischen Quellheiligtums eine große Anzahl von Bronzestatuen, Körperteilvotiven und Münzen gefunden. Sie zeigen einerseits die Götter, die in dem Heiligtum verehrt wurden, darunter Apollon als Heilgott; daneben aber auch Abbilder der Personen, die sich Heilung und Hilfe erhofften und hierfür Weihgaben an die Gottheiten stifteten. Die beeindruckenden und gut erhaltenen Bronzestatuen kommen nun als Leihgabe für die Sonderausstellung nach Berlin.
Die Freunde der Antike unterstützen die Antikensammlung bei der Realsierung dieser einmaligen und besonderen Sonderausstellung, welche vom 5.7. – 12.10.2025 in der James-Simon-Gallerie auf der Museumsinsel zu sehen sein wird.
![]() © Soprintendenza ABAP-SI und Comune di San Casciano dei Bagni. Foto: Ludovico Salerno | ![]() © Soprintendenza ABAP-SI und Comune di San Casciano dei Bagni. Foto: Ludovico Salerno |
Ein Besuch auf der Museumsinsel gehört heute für viele Besucher*innen Berlins zum festen Programm. Seit der Eröffnung des Alten Museums im Jahr 1830 entwickelte sich das zunächst noch Königliche Museum schnell zum Publikumsmagneten. Doch das Erlebnis Museumsbesuch war damals ein völlig anderes als heute. Die Sonderausstellung anlässlich des 200jährigen Jubiläums der Grundsteinlegung des Alten Museums gibt spannende Einblicke in die Anfänge des Museums und zeigt eine Auswahl von Antiken, die bereits in der ersten Dauerpräsentation von 1830 zu sehen waren.
Die Freunde der Antike unterstützen die Antikensammlung bei der Realsierung dieser einmaligen und spannenden Sonderausstellung, welche vom 10.07.2025 bis 03.05.2026 im Alten Museum auf der Museumsinsel zu sehen sein wird.
![]() Blick in die Ausstellung im Alten Museum, ca. 1906/07 © Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung, Archiv | ![]() Die Rotunde des Alten Museums © Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung / Johannes Laurentius |
Vor 12.000 Jahren schufen die letzten jägerischen und ersten bäuerlichen Kulturen in der Südosttürkei einmalige monumentale Gebäude mit fantastischen überlebensgroßen Bildwerken. Heute ist der berühmteste Fundort Göbeklitepe mit mindestens fünf Monumentalgebäuden und stilisierte Menschenbilder von bis zu 6 m Höhe. Göbeklitepe zeigt den Beginn der Sesshaftwerdung menschlicher Gesellschaften und wird populär als „Nullpunkt der Geschichte“ bezeichnet.
Die Ausstellung beleuchtet diese entscheidende Phase in der Menschheitsgeschichte und präsentiert eine Auswahl von bisher noch nie außerhalb der Türkei gezeigten originalen Bildwerken zusammen mit einer 1:1-Rekonstruktion eines Monumentalgebäudes sowie weiteren sensationellen Objekten.
Die Freunde der Antike unterstützen des Vorderasiatische Museum bei der Umsetzung dieser Sonderausstellung, welche vom 06.02.2026 bis 19.07.2026 in der James-Simon-Galerie gezeigt wird.
Pergamonmuseum © Staatlichen Museen zu Berlin / Maximilian Meisse
Die Antikensammlung arbeitet derzeit intensiv an der Gestaltung der Dauerausstellung im Pergamonmuseum, von welcher voraussichtlich ab 2027 der Altarsaal und der Saal der Hellenistischen Architektur wieder für das Publikum geöffnet sein werden.
Für die Dauerausstellungen soll u. a. ein neues tastbares Modell aus Mineralwerkstoff hergestellt werden, welches den rekonstruierten Pergamonaltar zeigt. Die Nutzung von Mineralwerkstoff erlaubt einen interaktiven Umgang mit dem Modell, da dieses angefasst werden kann. Das Hauptziel für das Altarmodell ist eine gut verständliche und dabei möglichst detaillierte Darstellung des gesamten Bauwerks, um ein besseres Verständnis dieses wohl bedeutsamsten Kunstwerks der Antikensammlung zu ermöglichen. Die Herausforderung liegt in der präzisen Nachbildung architektonischer Details und des reichhaltigen skulpturalen Schmucks. Um dieses zu gewährleisten, wird ein detaillierter 3D-Scan der Akroterfiguren des Pergamonaltars benötigt, der durch die Hilfe der Freunde der Antike finanziert werden konnte.
![]() Akroterfigur vom Dach des Pergamonaltars, 180-160 v. Chr., AvP VII 167 © Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung / Ingrid Geske | ![]() Akroterfigur vom Dach des Pergamonaltars, 180-160 v. Chr., AvP 166 © Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung / Johannes Laurentius |
Für die neue Dauerausstellung der Antikensammlung im Pergamonmuseum, die voraussichtlich im Frühjahr 2027 für das Publikum eröffnet wird, sollen tastbare Modelle produziert werden, die insbesondere als Angebot für seheingeschränkte und blinde Personen gedacht sind.
Die Modelle zeigen zum einen eine Platte aus dem Großen Fries und zum anderen eine Szene aus dem Telephosfries des Pergamonaltars. Sie werden im Gang unter dem Altar zu sehen und zu betasten sein.
Der Verein unterstützt die Antikensammlung bei der Realisierung der tastbaren Modelle durch die finanzielle Übernahme der Materialkosten.

Pergamonaltar. Um 180-60 v. Chr. © Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung / Johannes Laurentius
Seit März 2023 läuft das vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderte Forschungsprojekt „Legal – illegal? Die Umstände der Grabungen und Ausfuhr archäologischer Objekte aus Sam'al, Didyma und Samarra im Osmanischen Reich nach Berlin während des frühen 20. Jahrhunderts“. Beteiligt sind die Antikensammlung, das Museum für Islamische Kunst, das Vorderasiatische Museum und das Zentralarchiv der Staatlichen Museen zu Berlin. Es wird in Kooperation mit dem Institut ANAMED der Koç Üniversitesi Istanbul durchgeführt.
An diesem Projekt arbeiten zwei junge Nachwuchs-Wissenschaftler*innen, Dr. Kemal Baran und Dr. Artemis Papatheodorou, in türkischen Archiven in Istanbul an der Auswertung einschlägiger Dokumente, die vorwiegend in osmanischem Türkisch verfasst sind. Um diese Texte korrekt zu transkribieren, wird ein Sachverständiger für osmanisches Textquellen benötigt. Der Verein unterstützt die Museen und das Projekt dahingehen, die Finanzierung des Sachverständigen zu übernehmen.
Der Verein unterstützte die Antikensammlung zum „Internationalen Tag der Provenienzforschung“ bei der Gestaltung einer Sondervitrine, die auch über diese Veranstaltung hinaus in der Dauerausstellung des Alten Museums zu sehen sein wird. Die Vitrine wird mit Objekten der ‚Schwestersammlung‘, dem Vorderasiatischen Museum, bestückt, die aus Zincirli/Sam’al stammen und die im Rahmen eines gemeinschaftlichen Projekts von Antikensammlung, Vorderasiatischem Museum, Museum für Islamische Kunst und Zentralarchiv erforscht werden.

Vitrine "Legal - Illegal" im Alten Museum © Victoria Kant
Im Mai 2024 eröffnete im Alten Museum die Sonderausstellung „Göttinnen und Gattinnen. Frauen im antiken Mythos“. Angeregt wurde sie unter anderem durch derzeit beliebte Romane, in denen Frauen als mythische Protagonistinnen eine eigene Stimme bekommen - im Gegensatz zu der antiken Überlieferung vorwiegend männlicher Sichtweisen. Die Antikensammlung wirft vor diesem Hintergrund einen neuen Blick auf die antiken Bilder und damit auf die Göttinnen und Heldinnen in ihrem Bestand. Die Ausstellung präsentiert Exponate von lebensgroßen Statuen über detaillierte Vasenbilder bis hin zu kleinen Gemmen.
Für die lebensgroße Statue der der berühmtesten Göttinnen Athena, Artemis und Aphrodite wurde ein neues Podest für die Sonderausstellung benötigt sowie eine weitere kleinere Ausstellungsarchitektur. Die Materialkosten und Farbkosten für die Ausstellungsarchitektur hat der Verein der Freunde der Antike übernommen, um so die Umsetzung der Sonderausstellung im gelungenen Stil zu unterstützen.
Die Sonderausstellung ist noch bis zum 16.03.2025 im Alten Museum zu sehen.
![]() Podest im Aufbau © Annegret Klünker | ![]() Podest mit Anstrich und Aufstellung der Statuen © Annegret Klünker |
Für die Dokumentation von Objekten in den Museen werden unterschiedliche Dokumentationsformen genutzt, von Zeichnungen bishin zu Fotografien, die wichtig sind, um Objekte vollständig untersuchen und erfassen zu können. Eine Art dieser Dokumentation ist ‚Reflectance Transformation Imaging (RTI)‘. Während Fotos ein Objekt unter Beleuchtung zeigen, geben die interaktiven RTI-Aufnahmen diese mit unterschiedlichen Lichtausrichtungen und -einfallswinkeln wieder. Die Technik eignet sich deshalb sehr gut zur Aufnahme von Siegelabrollungen und in Ton eingedrückter Schriftzeichen und ermöglicht es darüber hinaus, andere Eindrücke wie Finger-, Textil, und Holzabdrücke sowie Bearbeitungspuren zu dokumentieren. Deshalb unterstützt der Verein die Untersuchung und Dokumentation der Objekte im Vorderasiatischen Museum durch die Anschaffung eines mobilen RTI-Domes.

© Staatliche Museen zu Berlin - Vorderasiatisches Museum / Olaf M. Teßmer
Auch für „kleinere“ Unterstützungen ist der Verein für die Museen sehr wichtig. So unterstützen die Freunde der Antike die Antikensammlung beim Abschluss des Projektes "Ancient Vases from the Berlin Collection of Classical Antiquities relocated as a consequence of WWII in the State Historical Museum Moscow: Development, treatment, and publication" durch die Anschaffung einer externen Festplatte, um die Daten des Projektes zu sichern.
Altes Museum, Museumsinsel Berlin © Staatliche Museen zu Berlin /
David von Becker
Viele wichtige Errungenschaften unserer modernen Welt wie die Schrift, das Rad, die Mathematik und die Astronomie haben ihre Wurzeln im heutigen Irak. Aus dem alten Mesopotamien kennen wir auch wichtige Texte wie die frühesten Gesetzbücher und epische Literatur (Gilgamesch-Epos). Die Sammlung des Vorderasiatisches Museums beherbergt Objekte, die in direktem Zusammenhang mit diesen kulturellen Meilensteinen und Traditionen stehen. Um diese Informationen auch jüngeren Besucher*innen ansprechend und verständlich zu vermitteln, unterstützte der Verein das Vorderasiatische Museum bei der Herstellung eines Mitmachbuchs für Kindern in deutscher und englischer Sprache im Jahr 2021.
Der Erfolg der Mitmachbroschüre war so groß, dass die Exemplare schnell vergriffen waren. So finanzierten die Freunde der Antike auch den Nachdruck des beliebten Heftes.

Mitmachbuch im Vorderasiatischen Museum © Staatliche Museen zu Berlin - Vorderasiatisches Museum /Pinar Durgun
Zum Sammlungsbestand der Antikensammlung zählt ein monumentales Säulenkapitell des Artemis-Tempels in Magnesia am Mäander. Bereits seit Eröffnung im Jahr 1930 ist es im Pergamonmuseum ausgestellt und vermittelt den Besuchern Größe und Aussehen der hellenistisch-ionischen Architektur im Allgemeinen und den besonderen Stil des berühmten Architekten Hermogenes im Speziellen.
Mit Wiedereröffnung des ersten Bauabschnitts im Jahr 2027 wird das Kapitell wieder im Hellenistischen Saal an prominenter Stelle zu betrachten sein. Zuvor wird es einer Restaurierung unterzogen, die weitgehend durch den Bautitel für das Bauvorhaben Pergamonmuseum und zum Teil von den Freunden der Antike finanziert wird.

Säulenkapitell des Tempels der Artemis Leukophryene in Magnesia am Mäander im Pergamonmuseum © Sebastian Röhl, 2023
Die Dokumentation von Objekten im Museum ist sehr wichtig, um diese vollständig erfassen zu können und wissenschaftlich mit diesen und an diesen, im Rahmen von Restaurierungen, zu arbeiten. Somit unterstützte der Verein die Metallrestaurierung der Antikensammlung bei der Anschaffung einer neuen Spiegelreflexkamera inkl. Objektiv, um die Dokumentation der Objekte zu gewährleisten.

Misc. 11853, Hellenistische Lampe © Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung / Uwe Peltz
Ischtar-Tor © Staatliche Museen zu Berlin - Vorderasiatisches Museum / Olaf M. Teßmer
Tastmodell im Pergamonmuseum © Victoria Kant
Porträtkopf der Kleopatra VII. und Büste mit dem Porträt des Gaius Julius Caesar © Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung / Johannes Laurentius
© Staatliche Museen zu Berlin, Vorderasiatisches Musem / Olaf M. Teßmer
Schale des Sosias-Malers © Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung / Johannes Laurentius